Montagsfrage: Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/Alltag ein?

Da ich die Aktion interessant finde, möchte ich mich beteiligen. Bei der Montagsfrage wird von Buchfresserchen jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil. Ob ich jede Woche mitmache weiß ich noch nicht. Das wird von den Fragen abhängen.

Heute bin ich mal etwas eher dran mit der Montagsfrage, da ich mir etwas Überstundenabbau gönne aber ein wenig habe ich heute auch schon aus dem Homeoffice gearbeitet.

Zur Frage:

Es stellt sich die Frage was alles unter lesen fällt und was nicht. 😉

Phasen in denen ich überhaupt nicht lese gibt es nicht. Im letzten halben Jahr (seitdem sich die Idee mit dem Buchblog manifestiert hat bzw. auch schon etwas davor) lese ich sehr viele Unterhaltungsbücher. Seitdem komme ich allerdings auch zu nix mehr (die abonnierten ungelesenen Zeitschriften sammeln sich und Fernsehen schaue ich seitdem quasi auch nicht mehr). Im letzten Sommer hatte ich eine starke Heimwerkerphase in denen ich Möbel gebaut und alles mögliche geschliffen und gestrichen oder repariert habe.

In der Zeit davor (also in den letzten Jahren) habe ich recht viele Fachbücher zum Job gelesen und einige Zertifizierungen gemacht – jedes Jahr zwei bis drei Fachbücher (was zugegebenermaßen überschaubar ist + Lernen für die Zertifizierungen). Ansonsten lese ich eigentlich immer Zeitschriften (c’t, Gamestar, Video, Hörzu, ADAC usw) was alles so regelmäßig im Abo kommt. Die bleiben aktuell aber – wie gesagt – liegen, weil ich vollständig mit dem Buchblog und dem Lesen von Unterhaltungsbüchern ausgelastet bin.

Starke Unterhaltungsbuchlesephasen hatte ich aber schon immer. Ich neige dazu Dinge extrem zu betreiben. Vermutlich bin ich einfach zu ehrgeizig und übertrage das in alle Bereiche. Ich hatte Phasen in denen sehr viel Onlinespiele gespielt habe. Ich bin immer erstaunt, dass es Leute schaffen das z.B. fix zwei Stunden am Tag zu machen und dann einfach aufzuhören. Diese Spiele sind alle so gehalten, dass es ständig neue Aufgaben und Belohnungen gibt und man eben am besten weiter kommt, wenn man viel Zeit am Stück investiert Man hat immer die Karotte vor der Nase und erreicht sie selten richtig. Wenn man es dann doch schafft, dann gibt es i.d.R. schnell eine neue.

Ich bin vermutlich viel zu viel geprägt von unserer Leistungsgesellschaft um dafür nicht empfänglich zu sein. Mir ist es nie genug etwas einfach nur ein bisschen zu machen, sondern wenn ich etwas mache, dann will ich es richtig machen. Bei Spielen heißt das, dass ich vorne bei den Erfolgreichen dabei sein möchte. Bei Büchern bedeutet es, dass ich es nicht mag, wenn ich nur ein Kapitel am Tag lesen kann, weil man dann gerade bei komplexen Buchserien die Details vom Anfang schon nicht mehr weiß (z.B. die ganzen Details und Randbemerkungen in der HP Serie). Ich bin viel zu pingelig um diesbezüglich 5 gerade sein zu lassen. Bei einem Buch heißt das, dass ich alle Hinweise und Details nachvollziehe und ich will es dann immer genau wissen (entweder weiß ich noch was vorher im Detail erwähnt wurde, oder ich schlage es nach auch wenn ich dafür suchen muss). Das hört sich jetzt evtl. pedantisch an. Daher tendiere ich auch sehr stark dazu logische Fehler zu finden, weil ich das nicht abstellen kann (und auch nicht will). Aber keine Angst. Ich richte keine Stifte auf dem Schreibtisch aus oder so. Auf meinem Schreibtisch herrscht totales Chaos und das muss so, sonst findet man ja nichts mehr!

Ich kann aber auch ganz gut zwischen den extremen Wechseln. Im Studium hatte ich auch Phasen wo ich drei Wochen nur gespielt habe, in zwei Wochen die ganze Harry Potter Serie gelesen oder eben 3, 4 oder 5 Wochen nur gelernt habe (gut zugegeben, letzteres war deutlich härter als Bücher lesen oder spielen).

Ich bin recht bekloppt was das angeht. 😉 Muss das Informatikergen sein – 0 oder 1 – dazwischen gibt es nicht viel.

Ok, geht das auch in kurz?

Das ist ganz unterschiedlich – mal lese ich sehr viel und mal auch phasenweise nicht. Aber irgendwas lese ich fast immer.

Wie ist es bei euch? Seid ihr Vollzeitlesenerd, lest ihr nur Teilzeit oder lest ihr als Freelancer (mal mehr mal weniger)? 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.